Qualitätspolitik der IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland

Gemeinsam mehr erreichen: Das war der Ansatz einzelner Unternehmen für die Gründung der IHK Arnsberg 1851. Dieses Prinzip der Selbstverwaltung hat sich mehr als bewährt: Heute ist die IHK Arnsberg starke Interessenvertreterin der Wirtschaft in den Kreisen Soest und Hochsauerland. Das ehrenamtliche Engagement der Unternehmen wird dabei unterstützt von hauptamtlichen IHK-Mitarbeitern. Gemeinsam stehen sie für den Claim 'mittelpunkt.unternehmen'.

Selbstverwaltung ersetzt Staatsverwaltung. Dieser Grundgedanke wird vom Bundesverfassungsgericht bestätigt: „Die Organisation bestimmter Wirtschaftssubjekte in einer Selbstverwaltungskörperschaft soll und kann verfassungsrechtlich legitim Sachverstand und Interessen bündeln und eröffnet die Möglichkeit, diese insgesamt und nicht als Interessenverband oder Koalition im Sinne des Art. 9 Abs. 3 GG und nicht übergreifend als politische Partei in den wirtschaftspolitischen Willensbildungsprozess einzubringen" (vgl. BVerfG, Beschluss vom 12.07.2017 - 1 BvR 2222/12 und 1 BvR 1106/13 Rn. 95). Der gesetzliche Auftrag ist klar: Die IHK setzt sich für das Gesamtinteresse ihrer Mitgliedsunternehmen ein.

Das oberste Gremium der IHK bildet die Vollversammlung. Sie ist das „Parlament der Wirtschaft“ und bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit. Die Mitglieder werden alle fünf Jahre demokratisch gewählt und entscheiden über alle wichtigen Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.

Ihre Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Groß- und Einzelhandel, Tourismus und Gastronomie, Bauindustrie, Gütertransportgewerbe sowie Dienstleistung unterstützt die IHK mit einem umfangreichen Service-Paket zum Beispiel im Bereich der Existenzgründung, Finanzierung, Internationalisierung oder Unternehmensnachfolge ein. Außerdem tragen Ehren- und Hauptamt maßgeblich dazu bei, den Auftrag des Gesetzgebers zu erfüllen und Staat, Kreise, Kommunen und Gerichte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben mit Rat und Tat zu unterstützen. Das betrifft unter anderem Stellungnahmen zu Förderanträgen, Planungsverfahren für Verkehr, Gewerbeflächen und Handelsstandorten oder Gutachten sowie die Benennung von Sachverständigen. Paradebeispiel für die öffentlichen Aufgaben der IHK, die ohne tatkräftige Hilfe des Ehrenamtes nicht zu leisten wäre, ist die Berufsausbildung.

Darüber hinaus setzt sich die IHK, genauer gesagt: das IHK-Bildungsinstitut, mit Weiterbildungsangeboten und -beratung, die sich am Bedarf der Wirtschaft orientieren, für die Fachkräftesicherung in der Region ein. Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie bietet zudem mit einem praxisnahen wirtschaftswissenschaftlichen Studium die Möglichkeit, den international anerkannten Abschluss Bachelor oft Arts zu erreichen.

Und nicht zuletzt lebt die IHK den Netzwerkgedanken: Sie arbeitet eng mit Partnern auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene zusammen und vermittelt bei Bedarf über das eigene Service-Paket hinaus passende Ansprechpartner für ihre Mitgliedsunternehmen.

Die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt die IHK bei wachsenden Anforderungen, aber auch bei der Weiterentwicklung von Kreativität und Persönlichkeit mit kontinuierlichen Weiterbildungsangeboten und legt Wert auf eine Unternehmenskultur, die von Offenheit, Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung und Kritikfähigkeit geprägt ist.

Bei der Kommunikation mit den Mitgliedsunternehmen legen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonderen Wert auf gute Erreichbarkeit, Kompetenz, kurze Reaktionszeiten, verständliche und verbindliche Aussagen, rechtssichere Prozesse sowie größtmögliche Transparenz. Diesem Anspruch sowie einer fortlaufenden Verbesserung des Qualitätsmanagements ist die IHK verpflichtet und rückt nicht zuletzt damit endgültig die Unternehmen in den Fokus.

Arnsberg, den 01.08.2018

Dr. Ilona Lange
Hauptgeschäftsführerin

 

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